Neue, vor allem junge Leute für den Amateurfunk zu interessieren und zu begeistern ist die eine Seite seines Wirkens. Aber auch Betrieben eine Motivation für das Sponsoring zu geben, verlangt ein gute Einfühlungsvermögen und eine wirksame Öffentlichkeitsarbeit. Unser diesjähriger Kandidat vereint diese Eigenschaften in sich und wirkt damit nicht nur für seinen Ortsverband, sondern darüber hinaus für den gesamten DARC. Es gibt kaum ein Stadtfest, ein Jubiläum oder auch andere Veranstaltung in seiner Region, wo der Amateurfunk Dank seines Wirkens nicht präsent ist. Die Schulen in unserem Land sind froh für Anregungen und Unterstützung bei Projekttagen, so auch die Realschule in seiner Heimatstadt. In unserer von schneller technischer Weiterentwicklung gekennzeichneten Zeit, die engagierten Nachwuchs benötigt, brauchen Schüler und Lehrer unsere Unterstützung, um auch kommunikationstechnisches Verständnis zu entwickeln und praktische Kenntnisse an die Schülerinnen und Schüler zu vermitteln. Der Amateurfunk beinhaltet viele dieser Anforderungen. Das stellt die Ortsverbände vor neue und interessante Aufgaben. Besonders im Bereich Jugend und Aus- und Weiterbildung ist eine kontinuierliche und gezielte Öffentlichkeitsarbeit unverzichtbar. Dabei erntet man oftmals nicht die Anerkennung einiger "gestandener" Funkamateure und Kollegen und ist wegen seines Durchsetzungsvermögens ein nicht immer "bequemer" Kollege oder Funkamateur - auch in den Augen einiger Offizieller des DARC. Wer aber ein klares Ziel verfolgt widersteht diesen oftmals harten Auseunandersetzungen und vollbringt dabei "revolutionäre" Arbeit in unserem Club.
Unser Kandidat erwarb im Jahre 1984 seine Lizenz. Als Polizeibeamter und Funkamateur stand er im Jahr 1989 die erste große Herausforderung im Rahmen der großen Polizeischau in der Rheinaue anläßlich des Jubiläums "Bonn 2000" vor ihm. Der Vorstand der Verbindungsstelle Bonn der International Police Association - kurz IPA - ernannte unseren Kandidaten 1991 zum Mitarbeiter für Amateurfunkfragen. In dieser Funktion koordinierte er die Tätigkeit der Polizeibeamten mit dem Amateurfunk zur Amateurfunkgruppe mit der Klubstation DL0IVB, für die er als Verantwortlicher eingetragen ist.
Wie in seiner Dienststelle ging er auch innerhalb des DARC eisern seinen Weg, konstruktiv und kritisch. Er erarbeitet und trifft bewußt eigene Entscheidungen, die seinem Ortsverband und somit auch unserem Club nützlich sind und ihn weiterentwickeln. Durch sein selbstsicheres Auftreten interessiert und motiviert er auch Firmen als Sponsor für seinen Ortsverband. Dabei sind schon einige Güter in den OV geflossen. Die Erfahrungen seiner Öffentlichkeitsarbeit, der Arbeit im Bereich Jugend und Ausbildung sind für jeden Amtsträger im DARC nützlich und nachahmenswert. Dazu nutze unser Kandidat auch schon unsere Clubzeitschrift. In vielen Ausgaben stellt er und seine Erfahrungen zur Verfügung. Besonders möchte ich da auf den Leitartikel der cq-DL im Dezember 2002 hinweisen. Wer diesen Artikel liest, möchte sicher noch mehr über Stefan und seine Erfahrungen wissen. Auch ich, die Trägerin des "Großen Holzhammer 2002" habe mir einige Deiner Erfahrungen in der Öffentlichkeits- und Jugendarbeit überdacht und möchte die in meiner Arbeit im Distrikt Mecklenburg-Vorpommern nutzen.
Des weiteren verfügt Stefan über eine echte Gabe, nämlich ein großes Organisationstalent, der mit seiner Begeisterung und seinem Charisma den letzten Skeptiker für den Amateurfunk überzeugen kann.
Glückwunsch dem Träger des "Großen Holzhammers 2003" Stefan Scharfenstein, DJ5KX
Traudel Wilck, DL1SYL
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